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Das RUSSISCHE NATIONALORCHESTER spielt die Filmmusik für „Atomic Flame” ein

Am Abend des 13. Mai 2006 wird das Russische Nationalorchester im historischen Saal des Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium wieder einmal ein neues Musikerlebnis bieten und das ausschließlich von freiwilligen Helfern produzierte epische Doku-Drama „Full Circle“

um eine neue Dimension erweitern. Unter der Leitung seines legendären Gründers und Intendanten Michail Pletnjow wird das Russische Nationalorchester fünf originale Filmmusikstücke des beliebten japanischen Komponisten Yoshihiro Ike spielen.

Damit wird die internationale Unterstützung des ausschließlich von freiwilligen Helfern produzierten unabhängigen Dokumentarfilms fortgesetzt. Mit dieser einzigartigen Zusammenarbeit trägt Russland zur Fertigstellung der epischen Geschichte über buddhistische Mönche aus Nagasaki bei, die die ‚Atomic Flame’Gedenkflamme 60 Jahre lang am Leben erhalten haben und sie nun an den Ort zurückbringen, an dem sie entzündet wurde.

“Anders als die amerikanische Öffentlichkeit haben die Menschen in Russland einen direkteren Bezug zu den Bombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki… In der Schule lernen die Kinder über die Schrecken des Atomkriegs und die 270.000 unschuldigen Zivilisten, die damals gestorben sind. Das Bedürfnis, den Einsatz der Atombombe mit dem Argument zu rechtfertigen und zu verteidigen, dass damit der 2. Weltkrieg beendet wurde, spielt dabei keine Rolle. Im Russland der 50er, 60er und 70er Jahre aufgewachsene Kinder wissen, wie man japanische Kraniche aus Papier faltet, im Gedenken an alle Kinder, die verdampft sind, und an die, die durch die Strahlenvergiftung einen langsamen und qualvollen Tod erlitten“, erzählt der Regisseur des Films Matt Taylor.

Die Aufnahmen für die Filmmusik finden nur drei Wochen nach dem 20. Jahrestag des schlimmsten nuklearen Unfalls statt, der jemals passiert ist und durch den zehntausende Menschen in Tschernobyl gestorben sind und immer noch sterben. Ein weiterer fühlbarer Grund für die einzigartige Verbundenheit von Russland und Japan in Bezug auf nukleare Katastrophen.

Yoshihiro IkeYoshihiro Ike ist der erste japanische Komponist von Film- und Fernsehmusik, der mit dem Russischen Nationalorchester zusammenarbeitet. Den Dirigenten Michail Pletnjow bewundert er schon seit langem. „Es wird eine demütige Erfahrung für mich sein, ein so wichtiges humanitäres Projekt zusammen mit Michail Pletnjow zu realisieren, eine wahrhaftige und lebende Legende, dessen Anwesenheit und Beitrag sicher die Herzen aller berühren wird, die diesen emotional starken Film anschauen und seine Botschaft fühlen“, so Ike in einem Telefoninterview aus Tokio.

Das Russische Nationalorchester kommt viel in der Welt herum, mit Konzerten in Europa, Asien und Amerika. Es war das erste russische Orchester, das im Vatikan und in Israel Konzerte gab. Es folgt häufig Einladungen zu großen Festivalen und gibt seit 1999 eine jährliche Konzertreihe in den USA. Radiohörer auf der ganzen Welt lieben das Orchester, und seine Konzerte werden regelmäßig vom US-amerikanischen National Public Radio und von der Europäischen Rundfunkunion übertragen.

Über die 1991 veröffentlichte erste CD des Orchesters schrieb die Zeitschrift Gramophone: „Sie ist Ehrfurcht gebietend; ist es möglich, dass Menschen so spielen können?“ und nannte sie die beste Aufnahme von Tschaikowskys Pathétique, die es jemals gab. Seitdem hat das Orchester mehr als 30 Aufnahmen für die Deutsche Grammophon und für PentaTone Classics eingespielt, als Dirigenten wirkten der Gründer und Intendant des Orchesters Michail Pletnjow, Vladimir Jurowski, Mstislav Rostropovich, Kent Nagano, Alexander Vedernikov und Paavo Berglund.

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